Lektoren
Die Lesungen des Wortes Gottes sind wesentliche Elemente der Liturgie. Immer, wenn in der Kirche aus der Heiligen Schrift gelesen wird, spricht Gott selbst zu seinem Volk.
Ein besonderes Anliegen des II. Vatikanischen Konzils war, die Schriftlesungen bei der liturgischen Feier "reicher, mannigfaltiger und passender" auszugestalten.
An allen Sonn- und Feiertagen sind für jede Messfeier drei Lesungen vorgesehen; eine aus dem Alten Testament, die zweite aus einem Apostelbrief oder der Geheimen Offenbarung und die dritte ist das Evangelium.
Nach der Überlieferung sollte nicht der Priester, sondern ein anderer Mitwirkender die biblische Lesung (außer dem Evangelium) vortragen, ein sog. Lektor.
1991 schlug der Liturgiekreis vor, auch in unserer Pfarrgemeinde einen Lektorendienst einzurichten.
Daraufhin trafen sich am 7. März 1992 interessierte Personen zu einem ersten Treffen im Pfarrheim, bei dem das Amt des Lektors erläutert wurde: In der Regel trägt der Lektor die erste Lesung vom Ambo aus vor.
Die Gemeindemitglieder, die dieses Amt ausüben wollen, erhalten eine kleine Einweisung (auch über den Umgang mit dem Mikrofon). Sie tragen auf einem Plan ein, in welchen Gottesdiensten sie den Lektorendienst übernehmen.
Bei uns in der Gemeinde hat der Lektor die weitere Aufgabe, das Fürbittgebet zu leiten, die Gläubigen zum Gebet einzuladen und es zu beschließen.
Neun Frauen und Männer betreuen z. Zt. die schöne Aufgabe, in den Sonn- und Feiertagsgottesdiensten das Wort Gottes mit zu verkünden.
Wir freuen uns darüber und bedanken uns, dass sie sich bereit erklärt haben, diesen liturgischen Dienst zu versehen und hoffen, dass sich noch mehr Gemeindemitglieder für das Amt des Lektors interessieren.
In der Pfarrkirche St. Bonifatius Goddelau 14.02.2002
Von links nach rechts: Franz Jenderek, Wally Kobinger, Gabi Neef, Patricia Merklin, Rosmarie Heymer, Helmut Kobinger.
Nicht auf dem Bild sind: Rena Blömeke.
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